Energie

Chi — Lebensenergie im Fluss

In der chinesischen Medizin wird eine Krankheit immer als ein Stau der Lebensenergie (Chi) angesehen. Durch die aufrechte, offene Haltung, die wir im Tai Chi lernen und der damit befreiten Atmung kann stockende Lenbensenergie wieder in Fluss kommen.

Energie = Power

Wie das Wort "Energie" schon andeutet, bekommt man zusätzliche "Power" für sein Leben. Das kann einem helfen, lange fällige Veränderungen endlich anzugehen und wieder Energie in das persönliche Lernen und Wachstum zu investieren.

Ist die Lebensenergie schwach, kann man sich "gerade über Wasser halten", die vorhandene Energie reicht gerade aus, das tägliche Leben zu meistern. Um wachsen zu können und neue Herausforderungen anzugehen, brauchen wir einen Überschuss. Tai Chi und unsere speziellen Qigong-Übungen (Tao-Übungen und Tao-Massage) helfen uns, unsere schlummernden Energiereserven anzuzapfen.

Kraft

Was wir nicht trainieren, ist schiere Muskelkraft. Das bedeutet aber nicht, dass wir "kraftlos" sind.

Einerseits ermöglicht der Einsatz von "Chi", der Lebensenergie, eine enorme Kraftentfaltung, die aber völlig mühelos passiert. Immer wenn "Mühe", d.h. der Einsatz von Muskelkraft nötig ist, ist es nicht Tai Chi. Von klein auf haben wir gelernt dass mehr Mühe mehr Wirkung mit sich bringt, Tai Chi lehrt uns das Gegenteil: ist es mühelos, ist es extrem "kraftvoll", ist es anstrengend und müssen wir Muskelkraft einsetzen, ist einfach die Bewegung nicht korrekt ausgeführt! 😄

Natürlich brauchen wir trotzdem "Muskelkraft", und zwar für die aufrechte, offene Körperhaltung, wir trainieren daher vorwiegend die Stützmuskulatur.