Gesundheit & Tai Chi

Als Tai Chi Chuan in erster Linie als Kampfkunst ausgeübt wurde, waren die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden willkommene „Nebenwirkungen“. Inzwischen stehen bei vielen Menschen die gesundheitlichen Aspekte des Tai Chi im Vordergrund. Daher erzählen wir euch hier auf welchen Ebenen Tai Chi eure Gesundheit verbessern kann. Dies wurde auch durch einige wissenschaftliche Studien belegt, zu denen wir euch bei einem Schnupperkurs gerne mehr erzählen.

Wie bei allen Dingen im Leben sind die Auswirkungen natürlich individuell und stärker, je intensiver und häufiger du Tai Chi praktizierst. Doch schon zu Beginn werden sich erste positive Veränderungen zeigen.

1. Muskulatur, Faszien und Rücken

Tai Chi beansprucht deine Muskulatur nicht nur, sondern stärkt sie dabei auch noch.

Was Tai Chi bei dir bewirken kann:

2. Haltung und Atem

Du wirst durch regelmäßige Praxis auch Veränderungen der Körperhaltung und der Atmung beobachten.

Insgesamt stellt sich eine Körperhaltung ein, die den Bewegungsapparat nicht mehr als notwendig belastet und so vielen Beschwerden vorbeugt bzw. diese lindern oder beseitigen kann.

3. Chi - Lebensenergie im Fluss

Die dritte - energetische - Ebene, baut auf der korrekten Haltung und der befreiten Atmung auf: Die Lebensenergie Chi kann nun wieder in Fluss kommen. Im Tai Chi erlernen wir das Geheimnis, sich im energetischen Fluss zu bewegen, so dass keine Energieblockaden entstehen. Das beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern wirkt auch positiv auf die Psyche.

4. Mentale Stärke

Stress und negative Emotionen sind in unserem modernen Leben allgegenwärtig und schwächen das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte. Bereits die ersten Übungsstunden lassen dich eine Auszeit vom Stress- und Sorgengeplagten Alltag erleben. So gelingt es uns, unser Leben mit neuer Energie und einer anderen Perspektive anzugehen.

Innerer Friede und Zur-Ruhe-Kommen können durch Entspannungsübungen alleine nicht erreicht werden. Erst ein vitaler Energiefluss, der alle Energiezentren aktiviert und harmonisiert, „spült“ die negativen Kräfte aus dem System und befreit den Geist von der Flut der Gedanken.

"Bringst du deinen Körper in die richtige Haltung und konzentrierst du dich auf das Eine, dann wird die himmlische Harmonie über dich kommen." (Chuang Tzu)

5. Lebensfreude

Einen besonderen Stellenwert nimmt im Authentischen Yang-Stil die Lebensfreude, das Lebendigsein, im Hier-und-Jetzt-Sein, ein. Dies nennen wir — inspiriert von Meister Chu — "Happy Chi". Anders als rein beruhigende Meditations- oder Entspannungsübungen, gewöhnt man in unserem Tai Chi den Körper an Körperhaltungen, die man spontan einnehmen würde, beispielsweise wenn es einem sehr gut geht oder man intensive Freude empfindet.

Emotionen beeinflussen die Körperhaltung und umgekehrt

Geht es einem weniger gut, oder hat man Stress, nimmt der Körper Schutzhaltungen ein, die längerfristig energetisch blockieren. Rein mental ist es oft sehr schwer, sich aus dieser Spirale zu befreien. Hier kann Tai Chi helfen.

Zum Glück kann man umgekehrt auch vom Körper auf die Emotionen einwirken: die energetischen Haltungen des Tai Chi bauen Stress ab, indem sie die Ausschüttung von Stresshormonen unterbinden so erwecken wir die Lebensfreude.

Medien

Hier finden Sie eine Auswahl an online lesbaren Artikeln über Tai Chi Chuan.

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