Meditation

Taoistische Meditation

Meditation ist zurzeit in aller Munde. Jeder spricht davon, manch einer meditiert regelmäßig und Andere können vielleicht gar nichts damit anfangen, scheuen sogar vor den vermeintlich hohen Ansprüchen des eigenen „In-Sich-Gehens“.

Zurecht: Meditation ist nichts, das jede bzw. jeder gleich gut und gerne praktiziert. Auch Meditation bedarf der Übung und daher etwas Geduld. Das fällt niemandem leicht, aber das Gute ist ja: Daran arbeiten wir gemeinsam.

Tai Chi an sich ist Meditation in Bewegung und eignet sich daher gut für alle, die nicht gerne still sitzen. Zusätzlich dazu bieten wir noch andere Formen der Taoistischen Meditation an – das Meditative Stehen und die Taoistische Sitzmeditation, da sich die drei Praktiken perfekt ergänzen.

Meditatives Stehen

Das Meditative Stehen umfasst im Wesentlichen eine offene, aufrechte Körperhaltung. Diese wird beim Tai Chi dann in Bewegung gebracht.
Es ist zentral, die Grundzüge des Meditativen Stehens zu beherrschen, um das eigene Chi – die Lebensenergie – frei fließen zu lassen. Dies wirkt sich auf die Atmung aus, welche freier wird; auf die Psyche, welche zur Ruhe kommt und natürlich auch auf den Bewegungsapparat, der an Stärke gewinnt. All das hebt das allgemeine Energie-Niveau.

Taoistische Sitzmeditation

Die taoistische Sitzmeditation ist ein sehr altes System, aus dem das Tai Chi Chuan hervorgegangen ist. Hier geht es besonders darum in einer sitzenden Meditationshaltung das Chi fließen zu lassen, zur Ruhe zu kommen und zu erlernen, wie man den scheinbar unversiegbaren Gedankenstrom zum Stillstand bringt. Dies ist die Form der Meditation, welche von den meisten Menschen mit diesem Begriff in Verbindung gebracht wird.

"Chang San Feng [der legendäre Gründer des Tai Chi Chuan] hat die Sitzmeditation auf die Beine gestellt."