Qigong

Qigong umfasst Übungen, bei denen Lebensenergie Qi fließen kann. Praktiziert werden diese in gewissen Sequenzen, die allein oder gemeinsam geübt und öfters wiederholt werden.

Was ist Qigong?

Qigong umfasst Bewegungs- und Meditationsübungen, die ihren traditionellen Ursprung im alten China haben. Diese Übungen schärfen die Konzentration und trainieren den Körper. Generell gibt es unzählige Bewegungen im Qigong. Das liegt daran, dass jeder Meister im traditionellen China seine eigenen Bewegungssequenzen praktizierte und diese auch an seine Schüler weitergab.

Wir fokussieren uns in unserer Schule auf die Tao-Übungen und die Meridianmassage des Original Yang Style.

Was sind Tao Übungen?

Die "tao exercises", wie Meister Chu sie nennt, sind 24 Qigong-Übungen, die relativ leicht zu erlernen sind und auf mehreren Ebenen wirken:

Was ist die Meridianmassage?

Bei der Meridianmassage werden 24 Selbst-Massage-Techniken praktiziert, die auf mehreren Ebenen wirken. Dabei werden alle Energiemeridiane oder ‑bahnen systematisch aktiviert. Durch die Armbewegungen und die Sitzhaltung kommt es zu einer Verbesserung der Beweglichkeit und einer sanften Bearbeitung von Muskeln, Sehnen und Faszien.

Was bedeutet der Name Qigong?

Der Begriff Chi (Qi) bzw. Lebensenergie ist auf dieser Website schon öfter gefallen. Hiermit ist die Energie gemeint, die jeder von uns in sich trägt und die in Zyklen abläuft. Das bedeutet, dass diese Energie oder Chi sowohl aufgenommen werden kann – durch Nahrung, Atem oder Bewegungen – aber auch abgegeben wird, zum Beispiel durch das Ausatmen.
Gong oder Kung (z.B. in Kung-Fu) wiederum bedeutet so viel wie Pflege oder Arbeit. Bei Qigong geht es also um eine Pflege des eigenen Chi (Qi) durch beständige Übungen. Ziel von Qigong ist es, die eigene Lebensenergie zu pflegen und dadurch zu erhalten. Ausgesprochen wird der Qigong übrigens so: „Tschigung“. Manchmal trifft man auch auf die alte Schreibweise "Chi Kung".